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Oft gestellte Fragen

Menschen, Worte, Taten – partnerschaftlich, wegweisend, couragiert.

Wir sind geduldige Zuhörer und zupackende Macher. Bei uns arbeiten Menschen, die wissen, was sie tun. Wir liefern kostbare Erfahrungen und klare Empfehlungen, auf die man bauen kann. Weil wir wissen, was unsere Mandanten bewegt, finden Sie hier häufig gestellte Fragen, die weiter helfen.

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Wie finde ich eigentlich genau den richtigen Rechtsanwalt für mein Problem?

Weil wir wollen, dass Sie weit mehr finden, als Sie suchen, gibt es bei uns Rechtsanwälte mit unterschiedlichen Fachgebieten und Spezialisierungen – damit können wir in fast allen Fällen direkt weiter helfen. Bei nicht juristischen Fragestellungen können wir auf ein bewährtes Netzwerk von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Unternehmensberatern zurückgreifen.

Sprechen Sie uns an, lernen Sie uns kennen und schildern Sie uns Ihr Anliegen. Wir geben Ihnen eine ehrliche Antwort, ob Sie bei uns in guten Händen sind.

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Was bedeutet Fachanwalt?

Ein Anwalt darf sich nur dann als Fachanwalt bezeichnen, wenn er eine entsprechende Weiterbildung und Spezialisierung in diesem Bereich vorgenommen und sein Wissen nachgewiesen hat. In unserer Kanzlei finden Sie neben top ausgebildeten Rechtsanwälten mit langjähriger Erfahrung Fachanwälte in den Bereichen Verkehrsrecht und Arbeitsrecht sowie drei erfahrende Notare.

Eine Auswahl weitere Schwerpunkte können den jeweiligen Profilen der Anwälte entnommen werden.

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Wie bereite ich mich auf den ersten Termin vor?

Ruhig bleiben, ist unsere wichtigste Empfehlung. Emotional auf Problemstellungen zu reagieren ist in den wenigsten Fällen eine gute Lösung. Gerade bei der ersten Erfassung eines Sachverhaltes im Mandantengespräch müssen beide Seiten Zeit mitbringen, da jede Kleinigkeit, jede Nuance oder Beiläufigkeit sich gravierend auswirken kann. Deshalb nehmen Sie sich vorher Zeit und machen Sie sich in Ruhe Gedanken.

Schreiben Sie sich alle Fakten auf. Je mehr wir wissen, desto gezielter können wir auf den Fall eingehen. Häufig ist es hilfreich, Ihr Anliegen vorbereitend schriftlich zu notieren, damit keine Ihrer Fragen unbeantwortet bleibt. In vielen Fällen gibt es schriftliche Unterlagen wie Verträge, Schreiben von Versicherungen und anderen Institutionen oder E-Mails, die bei der Bearbeitung eines Falles weiter helfen können. Bitte bringen Sie solche schriftlichen Unterlagen mit. Wir nehmen uns Zeit Ihnen zuzuhören und können in der Regel bereits zum Ende des Gesprächs eine Einschätzung und Handlungsempfehlung abgeben.

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Was kostet die anwaltliche Interessenvertretung?

Sofern keine Honorarvereinbarung getroffen wird, richten sich die Kosten unserer Beauftragung nach den Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Zur Bestimmung der Kosten nach dem RVG ist zunächst der sog. Gegenstandswert maßgeblich. Hieraus lassen sich die jeweiligen Gebühren berechnen.

Welche konkreten Gebühren anfallen, ergibt sich wiederum aus dem Umfang unserer Beauftragung. Scheuen Sie nicht davor zurück, uns auf die voraussichtlichen Kosten in Ihrem Einzelfall anzusprechen. Wir informieren nachvollziehbar, transparent und erläutern zudem mögliche Kostenerstattungsansprüche gegenüber der Gegenseite.

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Wann übernimmt meine Rechtschutzversicherung die Kosten?

Wer selbst klagt oder sogar verklagt wird, hat oft Sorge wegen zu erwartender hoher Kosten. In diesen Fällen kann eine Rechtsschutzversicherung den notwendigen Rückhalt bieten. Ob Ihre Rechtschutzversicherung die Kosten in Ihrem speziellen Fall übernimmt, kommt in erster Linie auf die in Ihrem Vertrag abgesicherten Fachgebiete an.

Geht es um einen Verkehrsrechtsfall, ist in vielen Kfz-Versicherungsverträgen oder bei Automobilclubs bereits eine Rechtsschutzversicherung enthalten. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel die Kosten, die notwendig sind, um einen Anspruch zu verfolgen oder unberechtigte Ansprüche abzuwehren. Dazu gehören die eigenen Anwaltskosten, die Gerichtskosten und auch die erstattungsfähigen Kosten der Gegenseite, im Falle des Unterliegens.

Um sicher zu gehen, sollten Sie besonders bei allen umfangreicheren Fällen vor Beauftragung eines Rechtsanwaltes am besten bei Ihrer Rechtsschutzversicherung nachfragen, ob diese in Ihrem Fall die Kosten übernimmt und wenden sich erst nach erteilter Deckungszusage an den Anwalt ihres Vertrauens. So gehen Sie sicher, dass die Tätigkeiten des Anwaltes von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen werden. Sofern Sie nicht in der Lage sind, die Kosten selber zu tragen, besteht die Möglichkeit der Gewährung von Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe.

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Kann ich während eines Verfahrens den Rechtsanwalt wechseln?

Das Mandatsverhältnis zwischen Mandant und Rechtsanwalt beurteilt sich nach dem Recht des Dienstvertrages im Bürgerlichen Gesetzbuch. Da der Rechtsanwalt "Dienste höherer Art" leisten sollte, die auf der Grundlage besonderen Vertrauens übertragen werden, können Sie Ihr Mandat auch jederzeit kündigen. Sie brauchen dazu keine Fristen einzuhalten und keine Begründung zu liefern.

Allerdings sollten Sie beachten, dass Sie Ihr Mandat nicht in dem Augenblick aufkündigen, in dem Fristen ablaufen. So riskieren Sie eventuell eine Frist zu versäumen. Auch ist der Anspruch auf Rechtsanwaltsgebühren zu klären, wozu in jedem Fall der neue Anwalt beratend tätig werden kann. Eine Mandatskündigung kann dazu führen, dass selbst im Falle des Obsiegens die eigenen Anwaltskosten nicht von der Gegenseite zu erstatten sind.


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Kann ich während der Beratung alles fragen?

Sie müssen sogar. Erfolg kann man nur dann haben, wenn Mandant und Rechtsanwalt eng zusammenarbeiten, deshalb ist es uns sehr wichtig auf Augenhöhe mit Ihnen zu agieren.

Wir unterliegen grundsätzlich der anwaltlichen Schweigepflicht. Sie gibt Ihnen als Mandant die erforderliche Sicherheit, mit uns ganz offen zu sprechen.

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Unsere Kanzlei seit 1861

Im Jahre 1861 ließ sich Kreisrichter Eduard Blumberg als Rechtsanwalt und Notar in Warendorf nieder und erhielt wenig später den Titel Justizrat verliehen. Ihm folgte sein Sohn Julius Blumberg.

1926 übernahm der münsterländische Rechtsanwalt und Notar Josef Lange die Praxis in der Oststraße. Ihm folgte 1962 sein Sohn Hans-Joachim, der sich 1979 mit Rechtsanwalt und Notar Rainer Budde zusammenschloss. 1987 trat Rechtsanwalt und Notar Günther Ulrich Holzhey in die Praxis ein.

Das Team wurde 2012 durch den Rechtsanwalt und Notar Klaus Ermeling sowie im Jahre 2013 durch den Rechtsanwalt Matthias Spengler verstärkt. Einen weiteren Zuwachs erfuhr unsere Kanzlei durch den Beitritt von Rechtsanwalt Simon Steckel.

In westfälischer Beharrlichkeit entstand in über 150 Jahren unser modern ausgerichtetes juristisches Dienstleistungszentrum. In enger vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Unternehmensberatern, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern optimieren wir unsere Leistung.

Zuverlässigkeit und Qualifikation sind über Jahrzehnte unser Markenzeichen. Den Beweis hierfür liefern unsere über Generationen festverbundenen Mandanten. Aufgrund der bundesweiten Tätigkeit unserer Mandanten sind wir weit über die Region hinaus tätig.

Download "Historischer Überblick“

 

Unsere Kanzlei in chronologischer Übersicht

1861

Gründung der Kanzlei durch Rechtsanwalt und Notar Eduard Blumberg

1887

Fortführung der Kanzlei durch Rechtsanwalt und Notar Julius Blumberg

1926

Fortführung der Kanzlei durch Rechtsanwalt und Notar Josef Lange

1962

Fortführung der Kanzlei durch Rechtsanwalt und Notar Hans-Joachim Lange

1979

Eintritt des Rechtsanwalts und Notar Rainer Budde

1987

Eintritt des Rechtsanwalts und Notar Günther Ulrich Holzhey

2012

Eintritt des Rechtsanwalts und Notar Klaus Ermeling

2013

Eintritt des Rechtsanwalts Matthias Spengler

2015

Eintritt des Rechtsanwalts Simon Steckel

 

Unsere Kanzlei in Fakten

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Aktuelle Mandanteninformationen

Inhaltsverzeichnis - May 2017

Aktuelles aus dem Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht

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Mehr Verbraucherschutz für private Bauherren

Der Bundesrat hat am 31.3.2017 ein Gesetz gebilligt, das den Verbraucherschutz für Bauherren verbessern soll. Damit werden die allgemeinen Regelungen des Werkvertragsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch um spezifische Regelungen des Bauvertragsrechts - unter anderem mit einem eigenen neuen Verbraucherbauvertrag - ergänzt. Private Bauherren sollen gegenüber dem Auftragnehmer Änderungswünsche zur Bauausführung einseitig anordnen können. Außerdem wird das Kündigungs- und Widerrufsrecht klarer geregelt.

Weiterer Bestandteil des Gesetzes ist die Anpassung des Kaufvertragsrechts an die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Dabei geht es um die Gewährleistung bei mangelhaftem Baumaterial. In diesem Fall ist nach bisher geltendem Recht der ausführende Handwerker verpflichtet, das mangelhafte Material wieder auszubauen und durch fehlerfreies zu ersetzen. Der Handwerker kann gegenüber dem Händler, von dem er das mangelhafte Material bezogen hat, nur dessen Ersatz verlangen. Auf den Kosten für den Aus- und Wiedereinbau bleibt er sitzen. Dies wird mit dem Gesetz zugunsten des Handwerkers geändert. Das Gesetz tritt im Wesentlichen zum 1.1.2018 in Kraft.

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Keine Ansprüche bei nachträglicher Vereinbarung von Schwarzarbeit

In einem Fall aus der Praxis begehrte ein Auftraggeber vom Auftragnehmer Rückerstattung geleisteten Werklohns in Höhe von ca.15.000 €, nachdem er wegen Mängeln der Arbeiten (Entfernung und Neubeschaffen eines Teppichbodens in seinem Wohnhaus) den Rücktritt vom Vertrag erklärt hatte.

Zunächst war ein Vertrag über die Arbeiten zum Preis von ca.16.200 € geschlossen worden. Kurze Zeit später hatte man sich jedoch geeinigt, dass der Unternehmer eine Rechnung lediglich über einen Betrag von ca. 8.600 € erstellt. Weitere 6.400 € sollten in bar gezahlt werden. Den Betrag der so erstellten Rechnung überwies der Auftraggeber. Weitere Zahlungen leistete er in bar.

Der Fall landete vor dem Bundesgerichtshof (BGH) Dieser erklärte den Vertrag wegen Verstoßes gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung für nichtig. Der Auftraggeber hat keine Mängelansprüche und kann keine Rückzahlung weder aus Rücktritt noch aus ungerechtfertigter Bereicherung verlangen.

Der BGH entschied bereits in mehreren Urteilen seit 2013, dass bei einer (auch nur teilweisen) "Ohne-Rechnung-Abrede" ein Werkvertrag nichtig ist, wenn die Parteien bewusst gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung verstoßen, indem sie vereinbaren, dass für eine Barzahlung keine Rechnung gestellt und keine Umsatzsteuer gezahlt werden soll.

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Filesharing über Familienanschluss

In einem vom Bundesgerichtshof am 30.3.2017 entschiedenen Fall wurde das Musikalbum "Loud" der Künstlerin Rihanna über einen Internetanschluss im Wege des "Filesharing" öffentlich zugänglich gemacht. Für diese Urheberrechtsverletzung verlangte der Rechteinhaber Schadensersatz vom Inhaber des Internetanschlusses.

Dieser bestritt die Rechtsverletzung begangen zu haben und wies darauf hin, dass seine 3 bereits volljährigen Kinder noch bei ihm wohnen und jeweils eigene Rechner besessen und über einen mit einem individuellen Passwort versehenen WLAN-Router Zugang zum Internetanschluss hatten. Der Anschlussinhaber erklärte, er wüsste, welches seiner Kinder die Verletzungshandlung begangen hat, verweigerte hierzu aber nähere Angaben.

Der BGH stellte fest, dass der Rechteinhaber grundsätzlich die Beweislast dafür trägt, dass der Anschlussinhaber für die Urheberrechtsverletzung verantwortlich ist. Eine tatsächliche Vermutung spricht jedoch für eine Täterschaft des Anschlussinhabers, wenn zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung keine anderen Personen - etwa die Familienangehörigen - diesen Internetanschluss benutzen konnten. Zu dieser Frage muss sich der Anschlussinhaber im Rahmen einer sog. sekundären Darlegungslast erklären, weil es sich um Umstände auf seiner Seite handelt, die dem Rechteinhaber unbekannt sind. In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber zu Nachforschungen sowie zur Mitteilung verpflichtet, welche Kenntnisse er dabei über die Umstände einer eventuellen Verletzungshandlung gewonnen hat.

Im entschiedenen Fall hat der Anschlussinhaber seiner Darlegungslast nicht genügt, weil er den Namen des Kindes nicht angegeben hatte.

Der Anschlussinhaber ist beispielsweise nicht verpflichtet, die Internetnutzung seines Ehegatten auf die Existenz von Filesharing-Software zu untersuchen. Hat der Anschluss-
inhaber jedoch im Rahmen der ihm obliegenden Nachforschungen den Namen des Familienmitglieds erfahren, das die Rechtsverletzung begangen hat, muss er dessen Namen offenbaren, wenn er eine eigene Verurteilung abwenden will.

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Kosten der 0180er-Nummern als Kundendiensttelefonnummer

Die Kosten eines Anrufs unter einer Kundendiensttelefonnummer dürfen nicht höher sein als die Kosten eines gewöhnlichen Anrufs. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit Urteil vom 2.3.2017 entschieden.

Im vorliegenden Fall wies ein deutsches Unternehmen, welches Elektro- und Elektronikartikel vertreibt, auf seiner Website auf einen telefonischen Kundendienst hin, dessen Telefonnummer eine sog. 0180-Nummer ist. Die Kosten für einen Anruf unter dieser (geografisch nicht gebundenen) Sondernummer sind höher als die Kosten eines gewöhnlichen Anrufs unter einer (geografischen) Festnetz- oder einer Mobilfunknummer.

Nach einer Richtlinie der Europäischen Union haben die Mitgliedstaaten dafür zu sorgen, dass die Verbraucher nicht verpflichtet sind, für Anrufe über eine Telefonleitung, die der Unternehmer eingerichtet hat, um im Zusammenhang mit Verbrauchern geschlossenen Verträgen kontaktiert zu werden, mehr als den Grundtarif zu zahlen. Der Begriff "Grundtarif" wird in der Richtlinie jedoch nicht definiert.

Die hat der EuGH nun klargestellt. Der Begriff "Grundtarif" ist dahin auszulegen, dass die Kosten eines auf einen geschlossenen Vertrag bezogenen Anrufs unter einer von einem Unternehmer eingerichteten Service-Rufnummer die Kosten eines Anrufs unter einer gewöhnlichen geografischen Festnetznummer oder einer Mobilfunknummer nicht übersteigen dürfen.

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Pkw-Maut vom Bundesrat gebilligt

Das Gesetz zur Einführung der Pkw-Maut wurde vom Bundesrat am 31.3.2017 gebilligt und tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Nach der Einführung der Maut ist die Nutzung der Bundesautobahnen und Bundesstraßen nur noch gegen eine Gebühr möglich. Ihre Höhe von maximal 130 € bestimmt sich nach Hubraum und Umweltfreundlichkeit der Autos. Für Autofahrer aus dem Ausland gelten Kurzzeitvignetten. Um die durch die Maut entstehende Belastung für deutsche Autofahrer zu reduzieren, soll die Kfz-Steuer für besonders schadstoffarme Fahrzeuge gesenkt werden.

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Kündigung eines Bausparvertrags 10 Jahre nach Zuteilungsreife

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in 2 im wesentlichen Punkt parallel gelagerten Fällen aus der Praxis entschieden, dass eine Bausparkasse Bausparverträge kündigen kann, wenn die Verträge seit mehr als 10 Jahren zuteilungsreif, aber noch nicht voll bespart sind.

In seiner Erklärung führte der BGH aus, dass auf die Bausparverträge Darlehensrecht anzuwenden ist, denn während der Ansparphase eines Bausparvertrags ist die Bausparkasse Darlehensnehmerin und der Bausparer Darlehensgeber. Erst mit der Inanspruchnahme eines Bauspardarlehens kommt es zu einem Rollenwechsel.

Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch kann der Darlehensnehmer einen Darlehensvertrag mit gebundenem Sollzinssatz u. a. ganz oder teilweise nach Ablauf von 10 Jahren nach dem vollständigen Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten kündigen. Wird nach dem Empfang des Darlehens eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Sollzinssatz getroffen, so tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts des Empfangs.

Die BGH-Richter entschieden, dass die o. g. Kündigungsvorschrift auch zugunsten einer Bausparkasse als Darlehensnehmerin anwendbar ist. Ferner führten sie aus, dass mit dem Eintritt der erstmaligen Zuteilungsreife die Bausparkasse unter Berücksichtigung des Zwecks des Bausparvertrags das Darlehen des Bausparers vollständig empfangen hat. Der Vertragszweck besteht für den Bausparer darin, durch die Erbringung von Ansparleistungen einen Anspruch auf Gewährung eines Bauspardarlehens zu erlangen.

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Kommissarischer GmbH-Geschäftsführer - Haftung für Zahlungen nach Zahlungsunfähigkeit

Wer zum Geschäftsführer einer GmbH bestellt wird, haftet für Zahlungen nach Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auch dann, wenn er nach den Vorstellungen der Gesellschafter nur "kommissarischer" Geschäftsführer sein soll.

Bei der Beurteilung der Frage, ob für einen GmbH-Geschäftsführer der Insolvenzeintritt der GmbH erkennbar ist, sind nach Auffassung des Oberlandesgerichts München in seiner Entscheidung vom 5.10.2016 auch dessen Kenntnisse über die Verhältnisse der GmbH von Bedeutung, die er anderweitig und nicht in seiner Eigenschaft als GmbH-Geschäftsführer erlangt hat. Im entschiedenen Fall als Geschäftsführer der Muttergesellschaft der GmbH.

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Vergleichende Werbung kann irreführend sein

Werbung, die Preise zwischen Geschäften unterschiedlicher Art und Größe vergleicht, ist unter bestimmten Umständen nicht zulässig. Eine solche Werbung kann irreführend sein, wenn der Verbraucher nicht in der Werbung selbst auf klare Weise von den Unterschieden in Art und Größe der verglichenen Geschäfte informiert wird.

In einem vom Europäischen Gerichtshof entschiedenen Fall lancierte "Carrefour" eine Fernsehwerbekampagne mit dem Titel "Tiefstpreisgarantie Carrefour". Darin wurden die in den Carrefour-Geschäften verlangten Preise für 500 Waren großer Marken mit denen in Geschäften konkurrierender Handelsgruppen (darunter Intermarché-Geschäften) verglichen. Den Verbrauchern wurde angeboten, ihnen die zweifache Preisdifferenz zu erstatten, falls sie die Waren anderswo günstiger fänden. Ab dem zweiten Fernsehwerbespot waren die für den Vergleich ausgewählten Intermarché-Geschäfte ausnahmslos Supermärkte, während die Carrefour-Geschäfte sämtlich Hypermärkte waren. Diese Information erschien nur in kleinerer Schrift unterhalb des Namens "Intermarché".

Eine Werbung wie die vorliegend in Rede stehende kann das wirtschaftliche Verhalten des Verbrauchers beeinflussen, indem sie ihn dazu veranlasst, eine Entscheidung in dem irrigen Glauben zu treffen, dass er in den Genuss der in der Werbung hervorgehobenen Preisersparnis kommt, wenn er die jeweiligen Waren in allen Geschäften der Handelsgruppe des Werbenden statt in Geschäften konkurrierender Handelsgruppen erwirbt. Eine solche Werbung wird jedoch nur dann irreführend sein, wenn der Verbraucher nicht darüber informiert wird, dass der Vergleich zwischen den Preisen, die in den Geschäften größeren Umfangs oder größerer Art der Handelsgruppe des Werbenden verlangt werden, und den Preisen stattfindet, die in Geschäften kleineren Umfangs oder kleinerer Art konkurrierender Handelsgruppen ermittelt wurden. Diese Information muss dabei nicht nur auf klare Weise bereitgestellt werden, sondern auch in der Werbebotschaft selbst enthalten sein.

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Missverhältnis Kaufpreis und Verkehrswert - Kenntnis der Bank

Eine Bank trifft ausnahmsweise eine Aufklärungspflicht über die Unangemessenheit des von ihr finanzierten Kaufpreises unter dem rechtlichen Gesichtspunkt eines Wissensvorsprungs, wenn eine so wesentliche Verschiebung der Relation zwischen Kaufpreis und Verkehrswert vorliegt, dass die Bank von einer sittenwidrigen Übervorteilung des Käufers durch den Verkäufer ausgehen muss. Das ist anzunehmen, wenn der Verkaufspreis knapp doppelt so hoch ist wie der Verkehrswert der Wohnung, wobei die im Kaufpreis enthaltenen Nebenkosten nicht in den Vergleich einzubeziehen sind.

Die Kenntnis einer Bank von einem groben Missverhältnis zwischen Kaufpreis und Verkehrswert einer von ihr finanzierten Immobilie ergibt sich nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 18.10.2016 nicht aus ihrer Kenntnis von der für die Immobilie erzielten Jahresnettomiete im Wege eines auf schlichter Vervielfältigung der Nettomiete mit einem frei gegriffenen Faktor beruhenden "vereinfachten Ertragswertverfahrens".

In einem Fall aus der Praxis wurde eine 100 m² große Eigentumswohnung für 133.900 € erworben und zur Finanzierung ein Darlehensvertrag über 134.000 € abgeschlossen. Nun behauptete der Wohnungserwerber, dass er vom Vermittler der Wohnung über deren Werthaltigkeit und Finanzierbarkeit getäuscht wurde. Die Wohnung war bei Abschluss des Kaufvertrags höchstens 45.000 € wert. Dies sei der Bank, die mit der Verkäuferin der Wohnung im Rahmen eines Vertriebskonzepts zusammengearbeitet habe, aufgrund eigener Wertgutachten bekannt gewesen.

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Aufbewahrung und Archivierung von elektronischen Kontoauszügen

Der elektronische Kontoauszug gewinnt als Alternative zum Papier-Kontoauszug immer stärker an Bedeutung. Sie werden zunehmend in digitaler Form von den Banken an ihre Kunden übermittelt. Teilweise handelt es sich um Unterlagen in Bilddateiformaten (z. B. Kontoauszüge im tif- oder pdf-Format), teilweise auch um Daten in maschinell auswertbarer Form (z. B. als csv-Datei). Da an elektronische Kontoauszüge keine höheren Anforderungen als an elektronische Rechnungen zu stellen sind, werden diese grundsätzlich steuerlich anerkannt.

Steuerpflichtige müssen dafür im Rahmen interner Kontrollsysteme den elektronischen Kontoauszug bei Eingang

  • auf seine Richtigkeit (Echtheit der Herkunft und Unversehrtheit des Inhalts) überprüfen und
  • diese Prüfung dokumentieren und protokollieren.

In elektronisch übermittelter Form eingegangene Kontoauszüge sind auch in dieser Form aufzubewahren. Die alleinige Aufbewahrung eines Papierausdrucks genügt somit nicht den Aufbewahrungspflichten!

Angesichts der rasch fortschreitenden Entwicklung werden von der Finanzverwaltung keine technische Vorgaben oder Standards zur Aufbewahrung festgelegt. Die zum Einsatz kommenden DV- oder Archivsysteme müssen den Anforderungen der Abgabenordnung und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung insbesondere in Bezug auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Unveränderbarkeit entsprechen.

Wie alle aufzubewahrenden originär digitalen Dokumente unterliegen auch elektronische Kontoauszüge dem Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung. Für die Dauer der Aufbewahrungspflicht sind die Daten zu speichern, gegen Verlust zu sichern, maschinell auswertbar vorzuhalten und bei einer Außenprüfung zur Verfügung zu stellen.

Auch für Steuerpflichtige, die ihren Gewinn nach Einnahmen-Überschuss-Rechnung (§ 4 Abs. 3 EStG) ermitteln, sind die vorgenannten Grundsätze anzuwenden.

Für Steuerpflichtige im Privatkundenbereich - also ohne Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten - besteht keine Aufbewahrungspflicht. Als Zahlungsnachweise im Rahmen von Steuererklärungen werden demnach anstelle von konventionellen Kontoauszügen auch ausgedruckte Online-Bankauszüge anerkannt.

Aktuelles aus dem Steuerrecht

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Außergewöhnliche Belastungen steuerlich besser ansetzbar

Der steuerliche Abzug außergewöhnlicher Belastungen ist nur möglich, wenn der Steuerpflichtige mit überdurchschnittlich hohen Aufwendungen (z. B. Krankheitskosten) belastet ist. Die "zumutbare Belastung" wird in 3 Stufen (Stufe 1 bis 15.340 €, Stufe 2 bis 51.130 €, Stufe 3 über 51.130 € Gesamtbetrag der Einkünfte) nach einem bestimmten Prozentsatz (abhängig von Familienstand und Kinderzahl) bemessen (1 bis 7 %). Der Prozentsatz beträgt z. B. bei zusammenveranlagten Ehegatten mit einem oder zwei Kindern 2 % (Stufe 1), 3 % (Stufe 2) und 4 % (Stufe 3).

Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19.1.2017 wird jetzt nur noch der Teil des Gesamtbetrags der Einkünfte, der den im Gesetz genannten "Stufengrenzbetrag" übersteigt, mit dem jeweils höheren Prozentsatz belastet. Danach erfasst z. B. der Prozentsatz für Stufe 3 nur den 51.130 € übersteigenden Teilbetrag der Einkünfte. Bislang gingen demgegenüber Finanzverwaltung und Rechtsprechung davon aus, dass sich die Höhe der zumutbaren Belastung einheitlich nach dem höheren Prozentsatz richtet, sobald der Gesamtbetrag der Einkünfte eine der genannten Grenzen überschreitet. Danach war der höhere Prozentsatz auf den Gesamtbetrag aller Einkünfte anzuwenden.

Maßgebend für die Entscheidung des BFH waren insbesondere der Wortlaut der Vorschrift, der für die Frage der Anwendung eines bestimmten Prozentsatzes gerade nicht auf den "gesamten Gesamtbetrag der Einkünfte" abstellt, sowie die Vermeidung von Härten, die bei der Berechnung durch die Finanzverwaltung entstehen konnten, wenn eine vorgesehene Stufe nur geringfügig überschritten wurde.

Das Urteil des BFH betrifft zwar nur den Abzug außergewöhnlicher Belastungen, ist aber im Anwendungsbereich dieser Vorschrift nicht auf die Geltendmachung von Krankheitskosten beschränkt. Die Entscheidung hat weitreichende Bedeutung, da Steuerpflichtige nun in der Regel früher und in größerem Umfang durch ihnen entstandene außergewöhnliche Belastungen steuerlich entlastet werden.

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Belege weiter aufbewahren

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens will die Bundesregierung bei der Steuererklärung weitgehend ohne schriftliche Belege auskommen. Papierbelege - wie beispielsweise Spendenquittungen - müssen nicht mehr eingereicht, sondern nur noch aufbewahrt werden. Der Zuwendungsempfänger, z. B. ein gemeinnütziger Verein, kann die Zuwendungsbestätigung aber auch elektronisch an das Finanzamt übermitteln, wenn ihn der Spender dazu bevollmächtigt. Die Änderungen gelten für alle Zuwendungen der Steuerpflichtigen, die dem Zuwendungsempfänger nach 2016 zufließen. Die Belegvorlagepflichten werden weitgehend durch Vorhaltepflichten ersetzt.

Bitte beachten Sie! Für Einkommensteuererklärungen einschließlich des Jahres 2016 sind die Belege nach wie vor einzureichen. Dazu gehören:

  • Steuerbescheinigungen für Kapitalertragsteuer
  • Steuerbescheinigungen für Kapitalerträge, bei der keine Kirchensteuer einbehalten wurde, obwohl Kirchensteuerpflicht besteht
  • Bescheinigungen über anrechenbare ausländische Steuern
  • Bescheinigungen über vermögenswirksame Leistungen
  • Nachweise der "Unterhaltsbedürftigkeit
  • Zuwendungsnachweise wie z. B. Spendenbescheinigungen

Die erforderlichen Belege müssen ab dem Veranlagungsjahr 2017 zwar nicht mehr mit der Einkommensteuererklärung mitgesandt, jedoch jederzeit der Finanzverwaltung bei Nachfragen zur Verfügung gestellt werden. Es entfällt nicht die Aufbewahrungspflicht!

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Keine Besteuerung der privaten Pkw-Nutzung für Zeiten der Fahruntüchtigkeit

Für die Besteuerung des Nutzungsvorteils ist es grundsätzlich unerheblich, ob der Arbeitnehmer das dienstliche Fahrzeug, das ihm auch zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt wird, auch tatsächlich privat nutzt.

Damit ist nach Auffassung des Finanzgerichts Düsseldorf (FG) jedoch nur der Fall gemeint, dass der Steuerpflichtige behauptet, das betriebliche Fahrzeug nicht für Privatfahrten genutzt oder Privatfahrten ausschließlich mit anderen Fahrzeugen durchgeführt zu haben. Nicht darunter fallen dagegen Situationen, in denen der Steuerpflichtige zur privaten Nutzung des betrieblichen Fahrzeugs nicht (länger) befugt ist.

Lässt sich mit Sicherheit ausschließen, dass der Steuerpflichtige - wie im entschiedenen Fall aufgrund der Folgen eines Hirnschlags - fahruntüchtig war, mit der Folge, dass er den Firmenwagen nach der Vereinbarung mit seinem Arbeitgeber für eine bestimmte Zeit - weder privat noch beruflich - nutzen durfte, ist nach Auffassung des FG für diese Zeit ein Nutzungsvorteil nicht zu erfassen. Eine taggenaue zeitanteilige Aufteilung innerhalb eines Monats kommt aber nicht in Betracht.

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Anforderungen an eine rückwirkende Rechnungskorrektur

Mit Urteil vom 20.10.2016 gibt der Bundesfinanzhof (BFH) - aufgrund von Vorgaben durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) - seine Rechtsprechung auf und lässt eine rückwirkende Rechnungskorrektur auf den Zeitpunkt der Rechnungsausstellung zu. Die Berichtigung kann bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht erfolgen.

Damit der Rechnungsberichtigung Rückwirkung zukommt, muss das Ausgangsdokument allerdings über bestimmte Mindestangaben verfügen. Voraussetzung für eine rückwirkende Berichtigung ist nach Auffassung des Finanzgerichts Münster (FG) aber, dass die wesentlichen Rechnungsbestandteile, wie z. B. Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempfänger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer in dem Rechnungs-Dokument enthalten waren und dieses damit überhaupt berichtigungsfähig ist.

Problematisch wird es dann, wie das Urteil des FG zeigt, wenn der Rechnungsempfänger nicht oder nicht eindeutig in der Rechnung aufgeführt ist. Hier liegt nach Auffassung des FG keine rückwirkende Rechnungsberichtigung vor, denn die in der Vergangenheit ausgestellten Rechnungen, die den Leistungsempfänger nicht ausweisen, sind nicht berichtigungsfähig. Es handelt sich daher bei den neu vorgelegten Rechnungen um erstmalige Rechnungen, aus denen ein Vorsteuerabzug allenfalls - bei Vorliegen aller Voraussetzungen - im Jahr der Ausstellung dieser Rechnungen möglich ist. Die Angabe des zutreffenden "Leistungsempfängers" gehört zu den unverzichtbaren Mindestanforderungen, die erfüllt sein müssen, um überhaupt von einer berichtigungsfähigen Rechnung auszugehen.

Anmerkung: Die Revision zum BFH wird zugelassen, da die Folgerungen aus der neuesten EuGH-Rechtsprechung und insbesondere die Frage, welche (Mindest-)Rechnungsanforderungen an ein zunächst erteiltes (Rechnungs-)Dokument erfüllt sein müssen, damit dieses überhaupt berichtigungsfähig ist, bislang nicht geklärt sind.

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Abschreibung bei mittelbarer Grundstücksschenkung

Bei unentgeltlich erworbenen Wirtschaftsgütern des Privatvermögens hat der Steuerpflichtige keine Anschaffungskosten getragen. Seine Abschreibung (AfA) bemisst sich nach den Anschaffungs- und Herstellungskosten des Rechtsvorgängers für ein Gebäude und nach dem Prozentsatz, der für den Rechtsvorgänger maßgebend sein würde, wenn er noch Eigentümer des Wirtschaftsguts wäre, und zwar nur bis zur Höhe des vom Rechtsvorgänger noch nicht ausgeschöpften AfA-Volumens. Für die Inanspruchnahme von AfA muss der Rechtsnachfolger in seiner Person den Tatbestand der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung verwirklichen.

Ein unentgeltlicher Erwerb liegt auch im Falle einer sog. "mittelbaren Grundstücksschenkung" vor. Von einer mittelbaren Grundstücksschenkung wird ausgegangen, wenn der Erwerber nicht über den geschenkten Geldbetrag, sondern erst über das damit erworbene Objekt verfügen kann. Ist der Beschenkte in einem solchen Fall des unentgeltlichen Erwerbs nicht mit Anschaffungskosten belastet, steht ihm keine eigene AfA-Berechtigung hinsichtlich des unentgeltlich erworbenen Objekts zu.

Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Betrachtungsweise ist indes der Vorgang, mit dem jemand ein Grundstück, das er verschenken will, sich zunächst selbst übertragen lässt, um es an den zu Beschenkenden weiter zu übereignen, vergleichbar mit dem Vorgang, in dem der Schenker dem Beschenkten das Grundstück dadurch verschafft, dass er es unmittelbar an den Beschenkten übereignen lässt. Damit ist er auch einkommensteuerrechtlich in gleicher Weise zu behandeln.

Ist der Schenker mit Anschaffungskosten belastet, kann es unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht von Bedeutung sein, ob er dem Beschenkten das Grundstück selbst oder einen für die Anschaffung des Grundstücks erforderlichen (zweckgebundenen) Geldbetrag zuwendet. Das legte der Bundesfinanzhof in seiner Entscheidung vom 4.10.2016 fest.

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Veräußerungsverlust bei Ratenzahlung im Falle von privaten Veräußerungsgeschäften

Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften umfassen u. a. Grundstücksveräußerungen, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als 10 Jahre beträgt.

Der steuerlich anzusetzende Gewinn oder Verlust aus solchen Veräußerungsgeschäften ist der Unterschied zwischen Veräußerungspreis einerseits und den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und den Werbungskosten andererseits. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten mindern sich um Absetzungen für Abnutzung, erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen.

Nach Auffassung des Bundesfinanzhofs in seiner Entscheidung vom 6.12.2016 fällt - bei zeitlich gestreckter Zahlung des Veräußerungserlöses in verschiedenen Veranlagungszeiträumen - der Veräußerungsverlust anteilig nach dem Verhältnis der Teilzahlungsbeträge zu dem Gesamtveräußerungserlös in den jeweiligen Veranlagungszeiträumen der Zahlungszuflüsse an.

Die Aufwendungen, d. h. die Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Werbungskosten, sind in einem solchen Fall erst in dem Veranlagungszeitraum anteilig abziehbar, in dem der jeweilige Teilerlös aus dem privaten Veräußerungsgeschäft zufließt.

Im entschiedenen Fall begehrten die Steuerpflichtigen die Verrechnung des gesamten Verlustes im ersten Jahr der Teilzahlung, die Vorinstanz ging von einer Verlustrealisierung erst nach Zahlung der letzten Rate aus.

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Schlüsseldienst als haushaltsnahe Dienstleistung

Inwieweit Kosten für einen Schlüsseldienst zur Öffnung der Wohnungstür als haushaltsnahe Dienstleistung oder Handwerkerleistung steuerlich begünstigt wird, war eine Anfrage eines Abgeordneten im Bundestag.

Dazu stellte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister am 14.2.2017 fest:
Die steuerliche Begünstigung der Aufwendungen für einen Schlüsseldienst zur Öffnung der Wohnungstür hängt von der im konkreten Einzelfall erbrachten Leistung ab. Der Begriff "im Haushalt" ist hierbei räumlich-funktional auszulegen. Demzufolge wird der räumliche Bereich, in dem sich der Haushalt entfaltet, regelmäßig durch die Grundstücksgrenzen abgesteckt. Ausnahmsweise können auch Leistungen begünstigt sein, die jenseits dieser Grenzen auf fremdem Grund erbracht werden. Es muss sich dabei allerdings um Leistungen handeln, die in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang zum Haushalt durchgeführt werden und diesem dienen.

Sobald die Arbeiten des Handwerkers nicht in einem räumlichen Zusammenhang zum Haushalt stehen, wie z. B. bei Vorarbeiten in der Werkstatt, scheidet eine Begünstigung grundsätzlich aus.

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Pauschale Zuzahlungen für Bereitschaftsdienstzeiten steuerlich problematisch

Neben dem Grundlohn gewährte Zuschläge sind steuerfrei, wenn sie für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit gezahlt werden.

Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass die Zuschläge neben dem Grundlohn geleistet werden; sie dürfen nicht Teil einer einheitlichen Entlohnung für die gesamte, auch an Sonn- und Feiertagen oder nachts geleistete Tätigkeit sein. Hierfür ist regelmäßig erforderlich, dass in dem Arbeitsvertrag zwischen der Grundvergütung und den Erschwerniszuschlägen unterschieden und ein Bezug zwischen der zu leistenden Nacht- und Sonntagsarbeit und der Lohnhöhe hergestellt ist.

Die Steuerbefreiung greift zudem nur, wenn die neben dem Grundlohn gewährten Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit gezahlt worden sind, und setzt grundsätzlich Einzelaufstellungen der tatsächlich erbrachten Arbeitsstunden an Sonntagen, Feiertagen oder zur Nachtzeit voraus.

Werden Bereitschaftsdienste pauschal zusätzlich zum Grundlohn ohne Rücksicht darauf vergütet, ob die Tätigkeit an einem Samstag oder einem Sonntag erbracht wird, handelt es sich nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 29.11.2016 nicht um steuerfreie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit.

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Wenn mehrere Steuerpflichtige ein häusliches Arbeitszimmer nutzen

Bislang ist der Bundesfinanzhof (BFH) von einem objektbezogenen Abzug der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer ausgegangen. Die abziehbaren Aufwendungen waren hiernach unabhängig von der Zahl der nutzenden Personen auf insgesamt 1.250 € im Jahr begrenzt.
<br/> In zwei Entscheidungen vom 15.12.2016 macht der BFH nunmehr eine Kehrtwende zugunsten der Steuerpflichtigen, die mit weiteren Personen ein häusliches Arbeitszimmer nutzen. Nach diesen Entscheidungen ist die Höchstbetragsgrenze von 1.250 € im Jahr personenbezogen anzuwenden, sodass jeder von ihnen seine Aufwendungen hierfür bis zu dieser Obergrenze einkünftemindernd geltend machen kann.
<br/> Im ersten Fall stellte der BFH fest, dass der auf den Höchstbetrag von 1.250 € begrenzte Abzug der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer jedem Steuerpflichtigen zu gewähren ist, dem für seine betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, wenn er in dem Arbeitszimmer über einen Arbeitsplatz verfügt und die geltend gemachten Aufwendungen getragen hat. Zudem stellt er klar, dass die Kosten bei Ehegatten jedem Ehepartner grundsätzlich zur Hälfte zuzuordnen sind, wenn sie bei hälftigem Miteigentum ein häusliches Arbeitszimmer gemeinsam nutzen.
<br/> Im zweiten Fall betont der BFH darüber hinaus, dass für den Abzug der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer feststehen muss, dass dort überhaupt eine berufliche oder betriebliche Tätigkeit entfaltet wird. Außerdem muss der Umfang dieser Tätigkeit es glaubhaft erscheinen lassen, dass der Steuerpflichtige hierfür ein häusliches Arbeitszimmer vorhält.

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Zuzahlung des Arbeitnehmers für einen Firmenwagen

Die Überlassung eines betrieblichen Pkw durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung führt zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers und damit zum Zufluss von Arbeitslohn. Steht der Vorteil dem Grunde nach fest, ist dieser entweder nach der 1-%-Regelung oder nach der Fahrtenbuchmethode zu bewerten und zu versteuern.
<br/> Leistet der Arbeitnehmer für die private Nutzung eines Dienstwagens ein Nutzungsentgelt an den Arbeitgeber, mindert dies den Wert des geldwerten Vorteils aus der Nutzungsüberlassung. Ebenso ist es, wenn der Arbeitnehmer im Rahmen der privaten Nutzung einzelne (individuelle) Kosten (z. B. Kraftstoffkosten) des betrieblichen Pkw trägt.
<br/> Der Umstand, dass der geldwerte Vorteil aus der Kfz-Überlassung nach der 1-%-Regelung ermittelt worden ist, steht dem nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 30.11.2016 nicht mehr entgegen. Der BFH war bislang davon ausgegangen, dass vom Arbeitnehmer selbst getragene Kfz-Kosten nicht steuerlich berücksichtigt werden können, wenn der Nutzungsvorteil pauschal nach der 1-%-Regelung (anstelle der sog. Fahrtenbuchmethode) bemessen wird.
<br/> Der Wert des geldwerten Vorteils aus der Dienstwagenüberlassung kann jedoch durch Zuzahlungen des Arbeitnehmers lediglich bis zu einem Betrag von 0 € gemindert werden. Ein geldwerter "Nachteil" kann aus der Überlassung eines Dienstwagens zur Privatnutzung nicht entstehen, und zwar auch dann nicht, wenn die Eigenleistungen des Arbeitnehmers den Wert der privaten Dienstwagennutzung und der Nutzung des Fahrzeugs zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte übersteigen. Ein verbleibender "Restbetrag" bleibt daher ohne steuerliche Auswirkungen und kann auch nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit abgezogen werden.

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Impressum

Anwaltskanzlei Budde, Holzhey & Kollegen
August-Wessing-Damm 16/B64
48231 Warendorf

Telefon: +49 2581 2244
Telefax: +49 2581 61350

E-Mail: info@budde-holzhey.de
Internet: www.budde-holzhey.de

Die Anwälte in Warendorf sind Mitglieder der Rechtsanwaltskammer für den Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm, Ostenallee 18 in 59063 Hamm, Telefon: 02381/985000, Telefax: 02381/985050.

Die Notare in Warendorf sind Mitglieder der Notarkammer für den Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm, Ostenallee 18 in 59063 Hamm, Tel.: 02381/985001, Fax: 02381/985051

Berufsrechtliche Regelungen:
- Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO)
- Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA)
- Fachanwaltsordnung (FAO)
- Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
- Berufsregelungen der Rechtsanwälte der Europäischen Union

Die Regelungen können bei der Bundesrechtsanwaltskammer unter www.brak.de eingesehen werden.

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Rechtsanwalt / Notar

Rainer Budde

Tätigkeitsschwerpunkte

- Erbrecht
- Gesellschaftsrecht
- Versicherungsrecht
- Bankrecht
- Jagdrecht

buddebudde-holzheyde

Rainer Budde wurde 1950 in Bünde (Westfalen) geboren. Er studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Rechtswissenschaften und leistete das Rechtsreferendariat ebendort. Rainer Budde wurde 1979 als Rechtsanwalt zugelassen und 1982 zum Notar ernannt. Er spricht gut Englisch und verfügt über Grundkenntnisse in Französisch.

Rechtsanwalt Rainer Budde betreut Sie im Gesellschaftsrecht (Umstrukturierungen, Umwandlungen), Erbrecht (Recht der Unternehmensnachfolge). Er ist ausgebildeter zertifizierter Testamentsvollstrecker (AGT).

Vita

Geburtsjahr 1950
Abitur 1969
Studium Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
1. Staatsexamen 1975
2. Staatsexamen 1978
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft 1979
Fremdsprachen englisch, französisch
Hobbies Jagd, Kunst, Literatur
Mitgliedschaften ROTARY Warendorf
Gesellschaft Harmonie
diverse Kunstvereine
Deutscher Anwaltsverein
Anwaltverein Warendorf
Bürgerschützenverein Warendorf
Arbeitsgemeinschaft für Erbrecht im DAV
Ehrenämter Aufsichtsrat "VIA"
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf a.D. (bis 2016)
Kurator des Josephs-Hospital Warendorf
Kuratoriumsmitglied Stiftung Evangelischer Kirchenkreis Münster
Lieblingszitat „Die Zeiten kommen, die Zeiten gehen, darum sind Urkunden und Schriften erfunden, damit dem menschlichen Gedächtnis nichts verloren geht.“
Lieblingsbuch Hans Magnus Enzensberger „Immer das Geld“.
Über was ärgern Sie sich? Unzuverlässigkeit. Unentschlossenheit.
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Rechtsanwalt / Notar

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht

Günther Ulrich Holzhey

Tätigkeitsschwerpunkte

- Arbeitsrecht
- Verkehrsrecht
- Handels- und Gesellschaftsrecht
- Baurecht

holzheybudde-holzheyde

Günther Ulrich Holzhey, geboren 1956 in Köln, studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Jura und mehrere Semester Philosophie und Musikwissenschaften. Nach dem anschließenden Rechtsreferendariat im Landgerichtsbezirk Münster wurde Herr Holzhey 1987 als Rechtsanwalt zugelassen. Die Ernennung zum Notar erfolgte 1995. Der Jurist spricht gut Englisch und verfügt über Grundkenntnisse in Französisch.

Rechtsanwalt Günther Ulrich Holzhey berät und vertritt seine Mandanten im Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Wirtschaftsrecht. Letztgenanntes umfasst die Bereiche Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht und Produkthaftungsrecht.

Vita

Geburtsjahr 1956
Abitur 1976
Studium Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
1. Staatsexamen 1983
2. Staatsexamen 1986
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft 1987
Ernennung zum Notar 1995
Fachanwalt für Arbeitsrecht 2000
Fachanwalt für Verkehrsrecht 2007
Fremdsprachen englisch
Hobbies Motorradreisen, Uhren
Mitgliedschaften Deutscher Anwaltsverein
Anwaltsverein Warendorf
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltsvereins
Arbeitsgemeinschaft für Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltsvereins
Verkehrswacht im Kreis Warendorf
Bürgerschützenverein
Gesellschaft Harmonie
Ehrenämter Vorstand der Verkehrswacht in Kreis Warendorf e.V.
Lieblingszitat Alles wird gut!
Wofür können Sie sich richtig begeistern Für Motorradtouren durch schöne Landschaften
Worte oder Phrasen, die Sie oft benutzen Am Ende ist Alles gut und wenn nicht Alles gut ist, dann ist es nicht das Ende.
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Rechtsanwalt / Notar

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht

Klaus Ermeling

Tätigkeitsschwerpunkte

- Arbeitsrecht
- Verkehrsrecht
- Vertragsrecht

ermelingbudde-holzheyde

Klaus Ermeling wurde 1958 in Münster geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Zulassung zur Anwaltschaft arbeitete er als niedergelassener Rechtsanwalt. Später erfolgte noch die Ernennung zum Notar.

Rechtsanwalt Ermeling ist Fachanwalt für Verkehrsrecht und zugleich Vertragsanwalt des ADAC. Er berät und vertritt seine Mandanten in allen Bereichen des Verkehrsrechts. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Arbeitsrecht. Daneben vertritt er seine Mandanten in allgemeinen Fragen des Vertragsrechts und des Transport- und Speditionsrecht.

Vita

Geburtsjahr 1958
Abitur 1979
Studium Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
1. Staatsexamen 1986
2. Staatsexamen 1989
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft 1989
Fremdsprachen englisch
Hobbies Fußball, Motorrad fahren, Tennis, Lesen
Mitgliedschaften Tennisverein
Fußballverein
Sportverein
Ehrenämter DRK
Lieblingsbuch Die Säulen der Erde
Einen persönlichen Traum, den Sie sich irgendwann erfüllen möchten? Reisen
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Rechtsanwalt

Matthias Spengler

Tätigkeitsschwerpunkte

- Arbeitsrecht
- Verkehrsrecht
- Handels- und Gesellschaftsrecht
- Bankrecht
- Versicherungsrecht

spenglerbudde-holzheyde

Matthias Spengler, 1985 in Telgte geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Rechtswissenschaften. Anschließend folgte das Rechtsreferendariat im Landgerichtsbezirk Münster und die Zulassung zur Anwaltschaft im Jahr 2013.

Vita

Geburtsdatum 1985
Abitur 2005
Studium Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
1. Staatsexamen 2010
2. Staatsexamen 2013
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft 2013
Fremdsprachen englisch
Hobbies Rennrad, Laufen
Mitgliedschaften ROTARY Warendorf
Deutscher Anwaltsverein
Anwaltsverein Warendorf
Alte Loburger e.V.
Ehrenämter Aufsichtsrat Volksbank eG
Stellv. Vorsitzender Anwaltverein Warendorf e.V.
Lieblingsbuch Das Parfum
Welche Fähigkeiten und Talente besitzen Sie? Begeisterungsfähigkeit, Ausdauer, Gründlichkeit
Einen persönlichen Traum, den Sie sich irgendwann erfüllen möchten? New York Marathon
Über was ärgern Sie sich? Unzuverlässigkeit, Unehrlichkeit
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Rechtsanwalt

Simon Steckel

Tätigkeitsschwerpunkte

- Familienrecht
- Miet- und Wohnungseigentumsrecht
- Erbrecht

steckelbudde-holzheyde

Simon Steckel studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Während seines Studiums engagierte er sich für die Studierendenschaft als Öffentlichkeitsreferent des Fachschaftsrates Jura und als Revisor des Allgemeinen Studierendenausschusses. Nach dem Studium folgte das Referendariat am Landgericht Münster mit Stationen in Nottuln und Bocholt.

Im Anschluss an das zweite Staatsexamen arbeitete Rechtsanwalt Steckel in einer familienrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Münster, wo er neben dem Familienrecht auch das Miet- und Wohnungseigentumsrecht vertiefte.

Diese Tätigkeitsschwerpunkte führt Rechtsanwalt Steckel seit 2015 auch in der Sozietät Budde, Holzhey & Kollegen fort.

Vita

Geburtsdatum 1985
Abitur 2004
Wehrdienst in Holzminden 2005
Studium Georg-August-Universität Göttingen
Referendariat Landgericht Münster
1. Staatsexamen 2010
2. Staatsexamen 2014
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft 2014
Fremdsprachen englisch
Hobbies Mountainbiken, Badminton, Reisen
Mitgliedschaften Deutscher Anwaltsverein
Anwaltverein Warendorf
Ehrenämter Vorsitzender Anwaltverein Warendorf e.V.
Wofür können Sie sich richtig begeistern? Gutes Essen mit guten Freunden.
Welche besonderen Fähigkeiten und Talente besitzen Sie? empathiefähig; teamfähig, lösungsorientiert, positive und lebensfrohe Lebenseinstellung
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Rechtsanwalt

Daniel Schnittker

Tätigkeitsschwerpunkte

- Verwaltungsecht
- Baurecht
- Planungsrecht
- Energierecht

schnittkerbudde-holzheyde

Daniel Schnittker, 1984 in Ahlen geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Rechtswissenschaften. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Umwelt- und Planungsrecht folgten das Rechtsreferendariat im Landgerichtsbezirk Münster und die Zulassung zur Anwaltschaft im Jahr 2017.

Vita

Geburtsdatum 1984
Abitur 2003
Studium Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
1. Staatsexamen 2008
2. Staatsexamen 2013
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft 2017
Fremdsprachen englisch
Hobbies Rennrad
Mitgliedschaften Deutscher Anwaltsverein
Anwaltsverein Warendorf
Lieblingsbuch Der Mensch erscheint im Holozän
Einen persönlichen Traum, den Sie sich irgendwann erfüllen möchten? Bob Cook Memorial Mt. Evans Hill Climb
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Termine und allgemeine Anfragen

Sekretariat

Unser Team steht Ihnen montags bis freitags von 08.00 - 13.00 Uhr und von 14.00 - 18.00 Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Ist schnelle Hilfe erforderlich, sind wir natürlich auch außerhalb der normalen Bürozeiten, samstags oder direkt vor Ort für Sie da.

infobudde-holzheyde 

In unserem Sekretariat freuen sich auf Sie:

Sigrid Brauner
Alexandra Degler
Sandra Esche
Karin Fedder
Klaudija Franzbecker
Daniela Kulinski
Stella Malich
Helga Muñoz Gonzales
Mareike Schmidt
Angelika Streich
Margret Termühlen
Ulrike Wieck

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Anwaltskanzlei

Budde, Holzhey & Kollegen

August-Wessing-Damm 16/B64
48231 Warendorf
Telefon +49 2581 22 44
Telefax +49 2581 61350

Öffnungszeiten

Mo.–Fr.        8 – 13 Uhr
Mo.–Do.    14 – 18 Uhr
Fr.             14 – 17 Uhr

Individuelle Sprechzeiten nach Vereinbarung.

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